














































*Nairobi wartet auf ihrer Pflegestelle in 85609 Dornach bei München auf Besuch.*
Pflegestellenbericht vom 22.05.2026:
Nairobi lebt nun seit zwei Wochen bei uns auf Pflegestelle und hat sich prima in unsere Familie integriert.
Im Haus ist sie neugierig, aber nicht nervig. Sie kann problemlos längere Zeit entspannt auf ihrem Platz liegen und ruhig schlafen und könnte daher sicher auch ein guter Homeoffice‑Hund sein. Ab Tag 3 war sie zuverlässig stubenrein.
Draußen ist Nairobi aufgeweckt und interessiert sich für alles. Sie läuft ohne andere Hunde schon recht gut an der kurzen Leine wie auch an der Schleppleine. Nur wenn sie in den Spielmodus fällt, braucht man aktuell noch Standfestigkeit.
Man kann Nairobi eigentlich überall hin problemlos mitnehmen (auch Autofahren klappt schon sehr gut). Beim ersten Restaurantbesuch brauchte sie etwas, um zur Ruhe zu kommen (und nicht an der Tischdecke zu ziehen 😅), aber fürs 1. Mal hat sie es schon super gemacht. Auch am Reitstall war sie schon dabei – Pferde sind ihr noch etwas unheimlich, aber sie bleibt ruhig und zurückhaltend. Und sie hat schon an einem Bark Date auf einer großen Hundewiese mit vielen Hunden und Menschen teilgenommen, welches sie mit Bravour gemeistert und sogar einen Teil davon verschlafen hat.
Unsere Katzen findet sie ganz toll und liebt es, diese auf Schritt und Tritt zu verfolgen, wenn sie als Freigänger mal da sind. Sie würde auch gerne mit ihnen spielen, das wollen die aber nicht. Nairobi würde auf jeden Fall gerne mit Katzen zusammenleben, wir finden aber, dass das nicht unbedingt sein muss 😉. Und wenn dann sollte die Katze sehr selbstbewusst und „robust“ sein. Einen verspielten Ersthund hingegen fänden wir toll für sie (ist aber kein Muss), denn sie mag ihre Artgenossen und spielt sehr gerne mit diesen. Manch einem ist sie aber etwas zu stürmisch und sie muss noch lernen, sich gerade beim ersten Zusammentreffen mehr zurückzunehmen. Mit unseren beiden älteren Gasthunden lebt sie friedlich zusammen und hat inzwischen akzeptiert, wenn diese nicht mit ihr spielen möchten (naja, gelegentlich versucht sie es doch noch, sie aufzufordern).
Auch wenn sie schon etwa 1 Jahr alt ist, wirkt sie geistig wie körperlich noch recht „welpig“ Sie hat noch viel Quatsch im Kopf und kann ein ganz schöner Clown und manchmal auch zu überschwänglich sein. So muss sie z.B. noch lernen, dass man nicht aus Spiel in Hände oder Füße beißen darf. Körperlich ist sie manchmal noch etwas tolpatschig und dadurch rumpelig. Man hat den Eindruck, dass sie viele Bewegungen einfach noch nicht oft gemacht hat und hier noch mehr Körperbewusstsein entwickeln muss. Doch sie hat auch hier bereits große Fortschritte gemacht.
Insgesamt kann man sagen, dass Nairobi eine ganz wunderbare Junghündin mit viel Potential ist.
Sie ist schlau und macht viele Dinge von sich aus richtig. Gleichzeitig merkt man aber auch die beginnende Pubertät, denn sie stellt Grenzen schon mal in Frage. Doch mit einer guten und liebevoll-konsequenten Erziehung wird sie sich weiter zu einer großartigen Wegbegleiterin entwickeln, mit der man alles Mögliche unternehmen kann und die sich ihren Menschen eng anschließen wird. Nairobi ist lernwillig und möchte körperlich wie geistig beschäftigt werden – Obedience, Nasenarbeit, Fährtensuche, Mantrailing oder einfach nur Suchspiele wären ganz nach ihrem Geschmack. Auch als Jogging‑ oder Wanderpartnerin können wir sie uns gut vorstellen. In jedem Fall möchte sie etwas erleben und sucht deshalb aktive, aber gleichzeitig in sich ruhende Menschen mit solider Hundeerfahrung (am besten bereits mit Schäferhunden/Herder/Malinois), die Zeit und Lust haben, mit ihr die Welt zu entdecken.
Hintergrundinformationen aus Ungarn:
Die geschätzt im März 2025 geborene Nairobi streunte Ende März 2026 in einer Nachbargemeinde von Cegléd umher. Die Mitarbeiter der dortigen Hundestation versuchten über mehrere Tage die scheue Hündin einzufangen. Doch dann verschwand sie von dort und tauchte im 25km entfernten Cegléd wieder auf. Und Levente, dem Hundeflüsterer unseres Tierheims :-), gelang es schließlich, Nairobi anzulocken und zu sichern.
Am ersten Tag im Heim war sie noch sehr furchtsam. Doch schon am nächsten Tag ließ sie sich auf die Pfleger ein und wandelte sich Tag für Tag zur zugewandten und menschenbezogenen Junghündin. Als wir sie im April 2026 persönlich kennenlernen durften, präsentierte sich uns ein fröhliches, lebenslustiges, aktives verspieltes und absolut liebenswertes Hundemädchen.
Auch mit ihren Artgenossen versteht sich sich problemlos.
So suchen wir für die hübsche Nairobi nun unternehmungslustige Menschen mit solider Hundeerfahrung (bevorzugt mit Schäferhunden), die sich auf das Abenteuer “Junghund” einlassen möchten – mit allem was dazugehört: spielen, schmusen, toben aber natürlich auch eine konsequente und liebevolle Erziehung. Zu ausreichender geistiger Beschäftigung und körperlicher Auslastung sollte man rassebedingt viel Lust und Zeit haben.
Nairobi zieht gechipt, geimpft, entwurmt und mit EU-Heimtierausweis in ihr neues Zuhause.
Hat sich das bezaubernde Hundemädchen in Ihr Herz geschlichen? Dann freuen wir uns über Ihre Nachricht!
Am besten können Sie hierfür gleich die Selbstauskunft nutzen (oder alternativ auch das Kontaktformular).
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