Scout, aufgeweckter Labradorrüde, ca. 1,5 Jahre, 58cm, 26,8kg *vermittelt*

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Ende September 2019 erreichte Kata nachts ein Anruf der Polizei. Es würden Hunde auf einer Landstraße außerhalb von Nagykőrös herumlaufen. Bei dem eigentlich für dieses Gebiet zuständigen Tierheim hatte trotz mehrmaliger Versuche niemand das Telefon abgenommen und so wandte sich die Polizei nun hilfesuchend an Kata. Mit vereinten Kräften gelang es ihnen, die 4 Labradore einzufangen und in Sicherheit zu bringen. Ein großer Dank gilt den Polizisten, die 2 Stunden lang bei den Hunden geblieben sind und die herannahenden Autos durch Blinklichter gewarnt haben. Nicht auszudenken, wie diese Geschichte ansonsten hätte enden können.

Die 4 Hunde, bei denen es sich um einen Rüden und drei Hündinnen handelt (Scout, Sugar, Smiley und Sunshine), sind in einem erbärmlichen Zustand. Sie sind abgemagert und die Hündinnen ausgemergelt. Dem ausgeprägten Gesäuge nach zu urteilen, stammen sie aus einer der vielen Vermehrerstätten, in denen die bedauernswerten Hunde als Gebär- und Reproduktionsmaschinen missbraucht werden. Sie haben wohl bisher kein artgerechtes Leben, kein ordentliches Futter, keine Liebe und vor allem auch keine adäquate medizinische Versorgung in ihrem Leben erleben dürfen. Umso erstaunlicher ist es, wie freundlich und dankbar sich die vier in der Station zeigen. Kata vermutet, dass sie auf sehr engem Raum gelebt haben - sie scheinen nicht viel Platz gehabt zu haben, um sich zu bewegen, was sich in ihrer körperlichen Verfassung zeigt. Entsprechend haben sie eventuell gesundheitliche Probleme, die es noch abzuklären gilt, auch was mögliche weitere Behandlungen betrifft. Die vier waren auch nicht gechippt, so dass man keinen Besitzer ausfindig und verantwortlich machen konnte. Und es meldete sich auch niemand, der die wohl reinrassigen Labradore vermissen würde. Entsprechend liegt die Vermutung nahe, dass sich wieder einmal ein Vermehrer der Hunde, die er nicht mehr gebrauchen konnte, kurzerhand entledigt hat - ohne Rücksicht auf das Schicksal der Hunde.

Der ca. im März 2018 geborene Scout ist von den vieren derjenige, der in der besten körperlichen Verfassung ist, ist er ja auch der Jüngste und zudem ein Rüde, so dass ihm zumindest das Schicksal einer Gebärmaschine erspart geblieben ist. Scout ist ein absolut lieber, freundlicher und auch aktiver Jungrüde. Da logischerweise keiner aus dem 4-er Rudel kastriert ist, musste der arme Kerl von seinen Freundinnen getrennt werden und lebt erst einmal alleine im Zwinger. Sobald er kastriert ist, darf er aber wieder zu seinen Mädels. Wie er sich mit anderen Rüden verträgt, konnte aufgrund der kurzen Zeit noch nicht getestet werden, aber rassebedingt und da er sowieso ein gutmütiger Hund ist, erwarten wir auch hier keine wirklichen Probleme.

Wir hoffen nun sehr, dass der süße Scout bald ein liebevolles Zuhause findet, wo er ab jetzt endlich erleben darf, wie schön ein artgerechtes Hundeleben sein kann. Er ist noch so jung und hat noch so viel zu entdecken. Er würde sehr gut in eine unternehmungsfreudige Familie, gerne mit Kindern, passen, aber ebenso in einen Ein- oder Zweipersonenhaushalt.

Scout reist gechipt, kastriert, geimpft und mit EU-Heimtierausweis in sein neues Zuhause.

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