Nati, absolut liebenswerte, scheue Mischlingshündin, ca. 4 Jahre, 56cm, 25kg

Pfotenretter-Ungarn-Patenschaften-Futter   FUTTERPATIN: Susanne S.

Die ca. im September 2015 geborene Nati wurde im Februar 2018 auf der Straße aufgefunden und ins Tierheim gebracht. Sie scheint es in ihrem vorherigen Zuhause gar nicht einfach gehabt zu haben, denn der armen Maus wurden sowohl die Ohren als auch der Schwanz abgeschnitten. Es ist unvorstellbar, aus welchem Grunde Menschen so etwas tun.

Aufgrund ihrer bisherigen Erfahrungen ist die süße Hündin, wen wundert es, sehr schüchtern, ja ängstlich. Anfangs verkroch sie sich die ganze Zeit in der Ecke ihres Zwingers und Kata musste sie in den Auslauf tragen, damit sie auch ein paar Eindrücke außerhalb gewinnt. Grundsätzlich vertraut sie Menschen aber noch und zeigt nie irgendein Anzeichen von Angstaggression, sie ist einfach nur verschüchtert und kann es noch nicht fassen, dass man ihr freundlich, ja liebevoll begegnet.

Nati wird in ihrem neuen Zuhause sehr viel Geduld brauchen, einfach jemanden, der bereit ist, ihr alle Zeit der Welt zu geben, die sie braucht um anzukommen. Wir haben schon oft bei ängstlichen Hunden die Erfahrung gemacht, dass wenn diese außerhalb des unruhigen, lauten Zwingeralltags in ihrer Familie leben, bald Vertrauen fassen und die Zuwendung sehr genießen. Jede Anstrengung seitens des neuen Herrchens oder Frauchens wird so tausendfach belohnt und eine so bezaubernde Hündin wie Nati ist jede Mühe wert!

Die liebe Hündin ist sehr gut verträglich mit ihren Artgenossen. Sie darf sich mit dem anfangs ebenfalls schüchternen, aber inzwischen sehr aufgeschlossenen Othello einen Zwinger teilen und dieser ist eine echte Stütze für die unsichere Nati. Sie orientiert sich stark an dem selbstbewussteren Rüden. Gerade außerhalb des ihr bekannten Zwingers ist Nati besonders verschüchtert und lässt sich kaum zum Laufen bewegen. Aber wenn sie Othello folgen kann, läuft sie prima hinterher. Die beiden spielen sogar miteinander und es ist wirklich ganz besonders herzberührend, sie dabei zu beobachten, sind beide Hunde doch eher groß und rundlich und das Spiel sieht mehr wie ein gemächliches Herumwälzen bei Bären aus.

Wir wagen nicht zu hoffen, beide gemeinsam vermitteln zu können, aber es wäre für beide, vor allem aber für Nati, definitiv ein Gewinn. Selbstverständlich vermitteln wir sie aber auch einzeln. Für Nati wäre es jedoch auf jeden Fall sehr hilfreich, zu einem bereits vorhandenen, souveränen Ersthund vermittelt zu werden, der ihr bei ihren ersten Schritten im neuen Leben zur Seite steht.

Da wir in der hübschen Hündin auch eine Portion Herdenschutzhund (Kuvasz oder Ähnliches) vermuten, wäre ein Zuhause mit entsprechender Erfahrung im Umgang mit und der Erziehung von solchen Rassen sowie passenden Haltungsbedingungen wünschenswert, also idealerweise ein ausbruchsicheres Grundstück in ländlicher Gegend, auf dem sie ihren „Job“ machen dürfte - nämlich aufpassen -, auch wenn man bei Nati aufgrund ihrer Schüchternheit noch nicht sagen kann, ob das tatsächlich ihre Berufung sein wird.

Aufgrund der kupierten Ohren und Schwanzrute kann Nati leider nicht in die Schweiz vermittelt werden.

Nati reist gechipt, kastriert, geimpft, entwurmt und mit EU-Heimtierausweis in ihr neues Zuhause.

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