Als einer unserer Hunde im Juni 2017 plötzlich eingeschläfert werden musste, machten wir uns auf die Suche nach einem Nachfolger für den freigewordenen Platz. Im Umkreis von 200 km fuhren zu einigen deutschen Tierheimen und klickten uns durch deren Webseiten. Nichts passendes auf Anhieb dabei. Dann fanden wir Jakob bei den Pfotenrettern Ungarn. Es war Liebe auf den ersten Blick. Es waren nur Fotos und ein Video, aber trotzdem wussten wir: Das ist unser Hund! Ich versuchte herauszufinden, wie die Organisation arbeitet, und mein Herz war vom ersten Moment an der 100 Prozentigen Überzeugung, dass ich hier helfen möchte. Auch wenn Dani am Anfang etwas barsch rüber kam, so wusste ich, dass sie den neuen Hundebesitzern einfach nur klarmachen möchte, auf was man sich einlässt. Gerade für Ersthundbesitzer ist dieses "ins Gewissen reden" unerlässlich.

Ich fing sofort mit einem eigenen kleinen Projekt an, Spenden zu sammeln, und drei Monate später fuhren wir den scheißlangen Weg von über 1000 km los, und lieferten alles bei Kata ab. Und wisst ihr was? Den "Scheißlangen Weg" haben wir nicht zum letzten Mal gemacht. Denn unsere Hilfe Vorort ist genauso dringend notwendig, wie die Arbeit hier von Deutschland aus. Und ohne meinen Mann im Rücken, der mich voll und ganz unterstützt und wie wahnsinnig mithilft, würde ich das gar nicht machen können, weil ich eine totale Computerniete bin.