Steffi, aktive Mischlingshündin, ca. 1 Jahr alt, ca. 42 cm groß *vermittelt*

auf der Straße gefunden - bewegungsfreudige und vorsichtige Hündin - verträglich - kinderlieb - Familienhund

Pflegestellenbericht:

Hallo, mein Name ist Steffi und ich durfte vor 2 Wochen auf eine Pflegestelle reisen und möchte mich nun einmal selbst vorstellen.
Meine Pflegemama sagt, ich sei ein aufgeweckter, neugieriger und seeeehr verschmuster Junghund, mit dem man wirklich alles Mögliche problemlos unternehmen kann. Was ich in der kurzen Zeit schon alles erlebt habe: Ich war schon einmal in einem Reitstall dabei und finde, die Pferde sind halt irgendwie große Hunde, die ich aber total ok finde. Dann durfte ich schon zweimal mit in die Berge zum Wandern – das war toll und ich habe mich auch in der Almhütte gut benommen. Zu all diesen Orten mussten wir natürlich mit dem Auto fahren, was ich am Anfang gruselig fand und weshalb ich etwas winseln und rumhopsen musste. Aber mit jedem Mal bin ich cooler geworden und bei der letzten Fahrt habe ich dann einfach geschlafen.
Ansonsten liebe ich es spazieren zu gehen und seit 3 Tagen darf manchmal auf freien Wegen ohne Strasse, sogar schon mal ohne Leine frei laufen. Ich weiß gar nicht, warum die Menschen da immer Bedenken haben – ich finde das ganz normal, dass ich nicht gleich abhaue – warum auch. Ich kann aber auch ganz gut an der Leine laufen, wenn das nötig ist.
Da ich sehr sportlich und lauffreudig bin, finde ich es auch ganz super, dass meine Pflegeeltern manchmal joggen oder Radfahren und ich da richtig mitrennen kann.
In meiner Pflegefamilie gibt es neben Mama, Papa und meiner Hundefreundin Rika noch 2 Mädchen (9 und 11 Jahre) und 2 Katzen. Die beiden Mädchen beschäftigen sich viel mit mir und die Ältere geht auch oft mit mir spazieren. Mit den Katzen würde ich gerne spielen, aber die wollen immer nicht. Die streifen eher an meinen Beinen entlang und ich stehe dann schwänzelnd vor ihnen und stupse sie. Wenn sie weglaufen würden, würde ich wohl hinterherrennen, weil die dann doch spielen wollen, oder? Deswegen hätten ängstliche Katzen wohl nicht so viel Freude mit mir, selbstbewusste Katzen können sich aber problemlos mit mir arrangieren.
Hm, was kann ich noch? Freuen kann ich mich überschwänglich und im Schmusen bin ich Weltmeister. Stubenrein war ich von Anfang an – das fand meine Pflegefamilie erstaunlich, weil ich doch noch so jung bin und seit Welpenalter nur im Zwinger war. Aber das ist für mich ganz selbstverständlich, dass man das alles draußen erledigt! Geduscht wurde ich auch schon – das fand ich aber zum Weinen. Aber gut, musste halt sein nach dem Zwingerdasein. Dafür bin ich jetzt aber wirklich außerordentlich hübsch und mein Fell ist kuschelig weich!
Was ich auch schon kann, ist mit meiner Freundin Rika ein paar Stunden alleine zuhause bleiben. Ich jaule nicht und mache auch meistens nichts kaputt. Naja - der eine oder andere Schuh oder Buntstift musste schon dran glauben, aber in der Zwischenzeit habe ich so viele Spielsachen bekommen, dass ich mich nun daran halte.
Es gibt bei mir eigentlich nur ein Thema, an dem man mit Zeit und Geduld noch etwas intensiver arbeiten muss. Denn gegenüber fremden Leuten bin ich anfangs unsicher und da knurre ich sie lieber erstmal an. Das hat sich aber in den 2 Wochen, seit ich hier bin, schon deutlich verbessert und ich arbeite hart daran, dass ich meinen Leuten vertraue, wenn sie sagen, es sei alles in Ordnung. Aber ich mag es halt nicht, wenn mich jemand, der sich noch nicht einmal richtig vorgestellt hat, einfach so unvorbereitet streichelt. Da erschrecke ich eben und finde das erst einmal bedrohlich. Man soll mich nun mal nicht gleich so bedrängen, sondern muss mir erstmal Zeit lassen, die Lage zu begutachten. Deshalb wäre für mich ein hundeerfahrenes Zuhause, gerne auch mit etwas größeren Kindern, ideal. Neben dieser anfänglichen Unsicherheit bin ich aber auch wachsam. Ich finde, dass es sich für einen richtigen Hund auch gehört, sein Revier und seine Familie zu bewachen und zu melden, wenn man etwas ungewöhnlich findet. Meine Pflegemami ist überzeugt, dass sich das alles einspielen wird, wenn ich erstmal erkannt habe, das mir alle wohlgesonnen sind und ich in dieser Hinsicht ebenso entspannt sein kann, wie in allen anderen neuen Situationen, die ich so hervorragend meistere. Ich habe halt auch noch nicht viel von der Welt gesehen und es gibt noch so viel zu entdecken.
Und das würde ich so gerne mit jemandem machen, der Lust und Zeit hat, mir alles zu zeigen und beizubringen, denn meine Pflegemama meint, ich wäre ein gelehriger und sehr intelligenter Hund.
Auch wenn es mir in meiner Pflegefamilie wirklich gut gefällt, wünsche ich mir nichts mehr, als mein endgültiges Plätzchen bei Dir oder Euch zu finden, um Dir/Euch mein Herz voll und ganz zu schenken.
Für ein persönliches Kennenlernen stehe ich deshalb jederzeit gerne zur Verfügung!
Bis bald,
Eure Steffi

Informationen aus Ungarn:

Steffi wurde im April 2016 auf der Straße in Cegléd gefunden und von Kata aufgenommen. Nun wartet die Süße auf ein neues Zuhause.

Steffi ist noch etwas scheu, ist doch die Situation im Tierheim noch sehr ungewohnt für sie. Sie ist eine aktive Hündin und liebt lange Spaziergänge. Die Kinder der Station üben bereits bei jeder Gelegenheit mit ihr das Laufen an der Leine und die Süße gibt sich große Mühe. Steffi ist eine sehr freundliche Hündin und versteht sich mit allen Artgenossen prima.

Für Steffi wünschen wir uns eine aktive Familie, die ihr mit Geduld und Liebe das nötige Hunde-1x1 beibringt und ihr zeigt, wie toll das Hundeleben sein kann.

Steffi reist kastriert, geimpft, gechipt und mit EU-Reisepass in ihr neues Zuhause.

Wenn Sie Steffi eine Chance auf ein besseres Leben geben wollen, dann melden Sie sich bei uns > Kontaktformular

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